Grenzerfahrung beim 8. Frankenwald-Radmarathon für Radler und Radsportler
Als eines der herausragenden Radsport-Highlights im Naturpark Frankenwald wird am 1. August 2010 der 8. Frankenwald-Radmarathon ausgetragen. Mit Strecken zwischen 50 bis 250 Kilometern Länge findet vom Kind bis zum Profi jeder seine individuelle Herausforderung.
Dass der Frankenwald bereits ein Dorado für Mountainbiker ist, zeigt nicht zuletzt der Umstand, dass er sich 2009 zum dritten Mal als Etappenregion der Craft Bike Trans Germany, des ersten Mountainbike-Rennens quer durch Deutschland, präsentieren konnte. Doch auch Rennradsportler werden die Herausforderung der Mittelgebirgslandschaft im Norden Bayerns mit Höhen bis knapp 800 Meter ü. NN. zu schätzen wissen. Eine der besten Möglichkeiten, das Radrevier kennen zu lernen, ist der Frankenwald-Radmarathon. Nach einigen Jahren Pause wurde 2007 ein Neustart der Veranstaltung gewagt, der mit rund 1.700 Teilnehmern ein alle Erwartungen übertreffender Erfolg wurde. In dieser Spur soll der Radmarathon zu einer der wichtigsten Veranstaltungen seiner Art in Deutschland weiter entwickelt werden.
Der selbst gesetzte hohe Anspruch der Organisatoren zeigt sich auch bei den akribisch ausgearbeiteten Strecken, bei denen erneut Stockheim Start- und Zielort sein wird. Von der Familienrunde, die mit 50 Kilometern auch für weniger trainierte Radler bestens geeignet ist und weitestgehend über gesicherte Radwege führt, steigert sich der Anspruch über 75, 110, 150 und 200 Kilometern bis zu 250 Kilometern. Die letztgenannte Strecke ist bei knapp 4.000 Höhenmetern die ultimative Herausforderung für Radsportler, die zum Teil sicher auch bei der einen oder anderen Tour de France-Etappe mitfahren könnten. Auch die kürzeren Strecken bieten die sprichwörtliche "Erfahrung" des Naturparks Frankenwald mit all seinen Reizen: den panoramareichen Hochplateaus, idyllischen Wiesentälern, dichten Wäldern und beschaulich mäandernden Fluß- und Bachläufen. Steingewordene Geschichte mit Kronach und Kulmbach, Mittelgebirgskämme im Zuge des Rennsteigs und beim Döbraberg, dem höchsten Berg des Frankenwaldes, sowie eine wahrhafte Hölle, nämlich das Höllental mit einem sicher paradiesischen Verpflegungsstand, sind nur einige der Stationen auf den unterschiedlichen Strecken. Ein Teil der Strecke führt durch thüringische Nachbargebiete und bietet somit auch im übertragenen Sinne eine Grenzerfahrung - 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs.
Der Frankenwald-Radmarathon ist eine Radtourenfahrt (RTF) ohne Zeitnahme und daher auch ohne Renncharakter. Alle Teilnehmer müssen sich daher an die Straßenverkehrsordnung halten. Es besteht Helmpflicht. Die Strecken werden ausgeschildert sein, und für das leibliche Wohl ist an den Verpflegungsstationen wie auch im Ziel bestens gesorgt.
Infos und Anmeldung: www.frankenwald-radmarathon.de
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